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Stadtspaziergang mit Franz-Hermann, 18.5.2012

Stadtspaziergang mit “Franz-Hermann, dem Sparschwein”
am Freitag, 18.05.2012, 14.00 bis 16.00 Uhr, Grazer Innenstadt

“Franz-Hermann, das Sparschwein” führt uns zu verschiedenen Schauplätzen des Kaputtkürzens, zu Opfern und Tätern.

Unsere Route bringt uns vom Sitz der Landesregierung in der Burg über Karmeliterplatz (Jugend- und Fraueniniativen), Sporgasse (Werkstadt Graz, KünstlerInneninitiative), Herrengasse, Landhaus (Sitz des Landtages) in die Schmiedgasse zum Sozialamt und zur Volksbanken AG. Der Spaziergang wird musikalisch begleitet.

Beginn: pünktlich (!) um 14.00 Uhr vor der Burg – wir wollen pünktlich mit dem Spaziergang starten!

 

Bitte kommt möglichst zahlreich und bringt FreundInnen mit – denn: Die Landesregierung setzt ihren Kahlschlagkurs unbeirrt fort und hat für 2013/14 ein weiteres Doppelbudget mit zusätzlichen Kürzungen von jeweils nochmals 100 Millionen Euro pro Jahr (!) angekündigt. Beschlossen wird das Kürzungspaket zwar erst im Herbst, aber es ist wichtig, schon jetzt durch kraftvolle Aktionen öffentliche Präsenz zu zeigen – noch haben wir die Chance, bis zum Herbst die öffentliche Meinung zu unseren Gunsten zu beeinflussen!

 

 

 

 

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Ihr Foto mit Franz-Hermann dem Sparschwein!

Nutzen auch Sie die Gelegenheit für ein Foto mit dem Denkmal der Plattform 25 für die “Reformpartnerschaft” -

damit Sie das Wirken von Franz & Hermann niemals vergessen!

Am Montag, 30.4.2012, von 15:00 – 17:00 h am Hauptplatz in Graz.

Eine Aktion der Plattform 25 im Rahmen des Tages der Arbeitslosen: http://www.tagderarbeitslosen.mur.at//

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Presseaussendung 23.4.2012

Doppelbudget 2013/14 – eine gefährliche Drohung

Plattform 25 wird nicht zusehen, wie der Sozialstaat völlig demontiert wird.

Eine „gefährliche Drohung“ ist für die Plattform 25 die Ankündigung von Finanzlandesrätin Vollath, für 2013 und 2014 ein weiteres Doppelbudget mit Kürzungen im Ausmaß von 100 Millionen für jeden Haushalt erstellen zu wollen. „Schon mit dem Doppelbudget 2011/12 wurde die Grenze des Zumutbaren für weite Bevölkerungsschichten längst überschritten“, kritisieren Yvonne Seidler und Gerhard Zückert, die SprecherInnen der Plattform 25. Von den Kürzungen des letzten Doppelbudgets wurden gerade die Menschen besonders hart getroffen, die die Unterstützung der Gesellschaft am meisten benötigen, also sozial Schwache, Kinder und Jugendliche und deren Familien und Menschen mit Behinderungen.

„Die Einschnitte sind so massiv, dass sogar die UN-Kinderrechtskonvention und UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen in mehreren Punkten verletzt werden. Was wollen die selbst ernannten Reformpartner den Steirerinnen und Steirern noch alles wegnehmen?”, fragen sich Seidler und Zückert.

Besonders provokant: Während der Sozialabbau in voller Härte fortgesetzt werden soll, wird auf einnahmenseitige Maßnahmen weiter großzügig verzichtet, ist nach wie vor genug Geld da um ganze Alpenzüge zu untertunneln oder Schicki-Micki-Veranstaltungen mit einem Vielfachen des angepeilten Kürzungsvolumens zu sponsern, und hunderte Millionen in ein korruptes und krankes Finanzsystem zu pumpen. „Diese ungerechte Verteilung unseres Steuergeldes von unten nach oben, das die wirklich Vermögenden schont und die breite Bevölkerung auspresst, muss ein Ende haben!“, so die Plattform.

„Sollte die Landesregierung an ihren Kahlschlagplänen festhalten, wird es massive Protestaktionen geben“, kündigen Yvonne Seidler und Gerhard Zückert an und bekräftigen die Forderung der Plattform 25 nach einer bedarfsgerechten Erhöhung der Budgetmittel für Kultur, Soziales, Frauen, Bildung und Gesundheit.

„Wir werden nicht schweigend zusehen, wie der Sozialstaat völlig demontiert wird!“ versichern die beiden PlattformsprecherInnen.

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Filmabend 28.3.2012

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PlattforUm_25 Konferenz von 30.3.-1.4.2012 im Forum Stadtpark

PlattforUm_25 – Es reicht! Für alle!

Konferenz der Plattform 25 vom 30.03. – 01.04.2012 im Forum Stadtpark

Als die steirische Landesregierung vor einem Jahr ihr massives Kürzungsprogramm ankündigte, gelang es der Plattform 25 in kürzester Zeit einen breiten Protest dagegen zu mobilisieren, der in der größten Demo seit Jahrzehnten seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Das Ziel, die Kürzungen zu verhindern, konnte allerdings nicht erreicht werden. Entstanden ist aber eine Solidarität zwischen Gruppen und Menschen, in der die „Kraft der Vielen“ spürbar wurde, und in der die Ahnung einer anderen, einer neuen Welt aufleuchtet, einer Welt in der wir gleichberechtigt leben und selbstbestimmt handeln können. Damit diese Kraft wirksam werden kann, braucht es Austausch über die unterschiedlichen Lebenssituationen, in denen wir stehen und die unseren Handlungsspielraum beschränken, damit die Solidarität wachsen kann.

 

Nach einem Jahr ist aber auch eine Bestandsaufnahme angebracht: wo stehen wir? Wie schaffen wir es, den langen Atem zu haben, den wir brauchen, um unsere Ziele zu erreichen? Welche Aktionsformen haben sich als zielführend erwiesen, welche sollten versucht werden? Wie schaffen wir es, weitere AktivistInnen zu gewinnen, welche BündnispartnerInnen bieten sich an? Wie können wir uns besser vernetzen?

Die Tagung soll Raum bieten für einen Austausch zu diesen Fragen – für die Plattformmitglieder untereinander, die in unterschiedlicher Weise betroffen sind und mit Menschen aus anderen Bereichen, anderen Ländern und Städten – um einander besser zu verstehen, voneinander zu lernen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln:

Wie können wir von einer spontanen Protestbewegung gegen einen konkreten Anlass zu einer beständigen BürgerInnenbewegung FÜR diese neue Welt werden? Eine Welt in der es

  • mehr Gleichheit
  • mehr soziale Gerechtigkeit
  • mehr Mittel (plus 25 %) für die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung, Frauen und Gesundheit
  • ein höherer Stellenwert und mehr Wertschätzung für diese Bereiche in der Gesellschaft gibt.

Kurzfassung Programm

Freitag, 30.3.2012, 18:00 Uhr:

Eröffnungsvortrag von Martin Schenk: Genug gespart!

Podiumsdiskussion: Krise und Widerstand in Europa mit Fotini Tsaglioti (GRE), Anita Rzepka (POL), Leo Kühberger (AUT)

anschließend Publikumsdiskussion: Die Auswirkungen der Kürzungen in der Steiermark

Moderation für beide Diskussionen: Brigitte Kratzwald

anschließend: Meet & Greet im Saloon

Samstag, 31.3.2012

09:30-19:00 Uhr: Workshops und Open Spaces mit regionalen und internationalen Gästen, Details siehe www.plattform25.at und forum.mur.at

ab 20:00 Uhr: Filmabend, anschließend „Sandala Orkestar“

“Zwei Tage im April – Wir empören uns!” (30min)

“Take the square – Die Poesie ist auf der Straße” (8min)

 

Sonntag, 01.04.2012, 10:00-14:00 Uhr:

Brunch mit anschließendem Plenum (Moderation: Leo Kühberger)

Das genaue Programm der Konferenz hier:
http://forum.mur.at/media/pdf/120322_01tabelle_plattform25.pdf

 

Dokumentation:

Sendungen zur PlattforUm_25 Konferenz:

Sendungsarchiv (CBA) der Freien Radios unter der Reihe "Plattform 25",
http://cba.fro.at/series/1193

http://cba.fro.at/seriesrss/1193
Drei Sendungen sind entstanden:
1) Martin Schenk: Es reicht - für Alle!
2) Krisen und Widerstand in Europa.
3) Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich: Die Auswirkungen.
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Flyer für die Demo am 23.3.12

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Veranstaltungshinweis “Auswege”

Wir erlauben uns auf eine interessante Veranstaltungsreihe hinzuweisen:

Das Kulturzentrum bei den Minoriten lädt zur neuen Reihe AUSWEGE. Ein Nachdenken über all die gegenwärtigen Versuche, die Politik neu zu erfinden, wirklich, rechtzeitig und gemeinsam.

1. TERMIN: DO, 15. März, 19.30 Uhr
Lesung + Gesprächigkeiten mit Egon Christian Leitner: DES MENSCHEN HERZ. SOZIALSTAATSROMAN

weitere Termine:
SA 17. März, 11.00 Uhr Ausstellungseröffnung: MITLEID COMPASSION mit ADRIAN PACI / ZLATKO KOPLJAR / PETRA STERRY / MAARIA WIRKKALA / MADELEINE DIETZ / zweintopf
MI 25. April, 19.30 Uhr Rolf Schwendter: GESELLSCHAFTSBILDER
MI 30. Mai, 17.30 Uhr Markus Marterbauer: DER SOZIALSTAAT UND SEINE WIRTSCHAFT

DI 5. Juni, 19.30 Uhr Jutta Ditfurth: WORUM ES GEHT
FR 15. Juni, 19.30 Uhr Adolf Holl: STAUNEN NUR KANN ICH. DIE WELT ALS WUNDER.

ORT: ImCUBUS, Mariahilferplatz 3/I, 8020 Graz.
EINTRITT frei

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Demonstration am 23.3.2012

Demonstration gegen den Sozialabbau in Land und Bund

Es reicht! Für alle. Fair teilen statt kürzen.

Freitag, 23.03.2012, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Mariahilferplatz

Route: Mariahilferplatz – Südtiroler Platz – Hauptbrücke – Hauptplatz – Herrengasse

Abschlusskundgebung vor dem Landhaus

 

Die Budgetkürzungen der Landesregierung sind der massivste Anschlag auf soziale Standards und Lebensqualität, den die steirische Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Breite Bevölkerungsschichten sind betroffen:

  • Die drastischen Einschnitte bei Leistungen für Menschen mit Behinderung und für Kinder und Jugendliche verletzen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die UN-Kinderrechtskonvention.
  • Im Sozialbereich verloren hunderte Beschäftigte ihre Jobs und verschärften sich die Arbeitsbedingungen dramatisch.
  • Regress bei Pflege und Mindestsicherung, sowie die Verschlechterungen bei Mindestsicherung und Wohnbeihilfe treffen Menschen, die die Hilfe der Gesellschaft am notwendigsten brauchen.
  • Kulturschaffende verlieren nicht nur Förderungen, sondern mit der Kulturabteilung und dem Kulturbeirat auch ihre AnsprechpartnerInnen im Land.
  • Nicht einmal vor Kindern macht der Rotstift halt: Die Kindergartengebühr wurde wieder eingeführt, Schulen werden geschlossen.
  • Frauen sind mehrfach durch Kürzungen betroffen und belastet: als Mütter oder Angehörige von Pflegebedürftigen, als Beschäftigte im weiblich dominierten Sozialbereich oder als Bezieherinnen von Mindestsicherung – denn auch die Armut ist mehrheitlich weiblich.

Eine dramatische Zuspitzung bringt das Kürzungspaket auf Bundesebene: Da die Länder 5,2 Milliarden Euro dazu beitragen sollen, ist in der Steiermark mit einer nochmaligen Verschärfung des brutalen Kahlschlagkurses zu rechnen. Die Einschnitte im Bundesbudget treffen  wieder einmal breite Bevölkerungsschichten, während die Vermögen und Erbschaften der Superreichen ungeschoren (und unbesteuert) davonkommen. Der Sozialstaat ist angeblich zu teuer, für die milliardenschwere Abdeckung der Spekulationsverluste der Banken gibt es aber genug Geld!

Die Kürzungspakete von Land und Bund werden unter Missachtung elementarer parlamentarischer Spielregeln beschlossen, das  „Prinzip Drüberfahren“ wird zur obersten Maxime erhoben. 

DIESE SCHEIBCHENWEISE DEMONTAGE DES SOZIALSTAATES UND DER DEMOKRATIE DÜRFEN WIR NICHT ZULASSEN!

DIE PLATTFORM 25 FORDERT DAHER:

  • Wir fordern plus 25 % für Kultur, Soziales, Frauen,  Bildung UND GESUNDHEIT! Die Finanzierung dieser Bereiche muss ebenso selbstverständlich sein wie die Aufrechterhaltung von Infrastruktur wie Wasser- und Energieversorgung.

  • Wir fordern wirksame Sofortmaßnahmen zur Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen, sowie zur Armutsbekämpfung!

  • Wir fordern Vermögenssteuern statt Sozialabbau zur Sanierung der öffentlichen Haushalte!

  • Wir fordern öffentliche Mittel, um die tatsächliche Gleichstellung  von Frauen und Männern herzustellen!
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Denkmalenthüllung 16.3.2012

Ein Denkmal für die rot-schwarze Reformpartnerschaft!

Wir laden zur feierlichen Denkmalenthüllung

Freitag, 16.3.2012 11:30 – 12:30

Am Eisernen Tor (Ecke Opernring, Herrengasse) in Graz

 

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Filmabend 19.1.2012, 18:00, Schubertkino – sehenswert!

„Zwei Tage im April – Wir empören uns!“

Der Filmemacher Heinz Trenczak hat zwei Aktionen der Plattform 25 dokumentarisch festgehalten.
„Zwei Tage im April“ zeigt die Demonstration am 11. April sowie die – auch vom ÖGB mitgetragene – große Kundgebung am 26. April 2011 im Zentrum von Graz.
Beide Veranstaltungen der Plattform 25, eines Zusammenschlusses von rund 580 Initiativen aus dem Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich, setzen machtvolle Zeichen des Protests gegen den unsozialen Kahlschlag im Budget des Landes Steiermark sowie für eine gerechte und transparente Vergabe der (volkseigenen) Geldmittel.

Österreich 2011, Video Farbe, 30 Minuten
Kamera: Heinz Trenczak, Schnitt: Andrea Schabernack, Produktion: Vis-à-vis Film
Drehzeit: 11. und 26. April 2011;
Uraufführung: 19.01.2012 Schubertkino Graz
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Trenczak

„murtreiben“

Wer hat sich schon einmal in die Mur gewagt? Für manche Grazerinnen und Grazer ist das nicht ungewöhnlich.
In dem Dokumentarfilm “murtreiben” schildern sie ihre Begegnungen mit und ihre Erfahrungen auf dem Fluss aus sehr persönlichen Perspektiven.  Zu sehen gibt es wagemutige Surfer, geduldige Angler, einen Murpiraten im kleinen roten Gummiboot sowie weitere Menschen, denen die Mur lieb geworden ist.
Wer “Graz” sagt, muss also auch “murtreiben” sagen. Oder sehen und hören.

Mit: Stefan Schmid, Bernhard Wolf, Elmar Gubisch, Tatjana Koschutnig, Erwin Reisinger, Reini Urban, Dr. Steven Weiss u. v. a.
Österreich 2011, HDV Farbe, 75 Minuten
Regie: Bernhard Lukas, Produktion: Verein Murfilm
Drehzeit: März bis November 2010
Gefördert von Cinestyria Filmkunst und Stadt Graz
www.murtreiben.at ~ www.facebook.com/murtreiben